Wichtiger Hinweis!

Dieser Artikel ist möglicherweise veraltet oder so nicht mehr gültig!

Zum 31.12.2017 wurde Hennott in einen privaten und gewerblichen Teil aufgeteilt. Dieser Artikel wird noch überprüft und entsprechend zugeteilt. Eventuelle Angebote haben keine Gültigkeit!

Shooting: Hochdynamische Bilder

Ich hatte schon oft diese Bilder gesehen und da für mich die Photoshop-Version nicht in Frage kommt, wollte ich den Aufbau mal ausprobieren. Ein netter Kollege, der mit dem Motorrad geduldig hin und her gefahren ist und meine Frau, die das Auto steuerte, waren schnell begeistert. Ein Termin war dann schon schwerer, da alle Beteiligten sich an einem sonnigen Tag treffen mussten und das Jahr war ja schon weit fortgeschritten.

Die Ausrüstung ist überschaubar. Eine normale Kamera mit einem möglichst hochwertigem Objektiv. Ein paar Sicherungsgurte für die Ausrüstung und speziell für den Fotografen :-) Ein Stativ wird eigentlich nicht benötigt, weil es die Vibrationen vom Auto aufnimmt und dadurch auch nicht mehr Vorteile bringt.

Den Aufbau kann man schnell beschreiben. Ein Auto mit im Kofferraum untergebrachtem Fotografen fährt und wird von dem Motorrad verfolgt. Das Ganze ist eine sehr langsame Sache, damit das Risiko für alle Beteiligten gering bleibt. Es reicht dafür auch eine kleine Nebenstraße, damit der Hintergrund am Ende spektakulär verschwindet. Dem Fotografen kommt es am Ende am schnellsten vor, im Gegensatz zu den Fahrern. Die Bilder wurden mit dem LiveView gemacht, um die Kamera möglichst nah an den Asphalt zu bringen. Sony sei Dank geht dabei der Autofokus nicht verloren und die Bilder bleiben scharf.

Die Einstellungen der Kamera sind überschaubar. Ich fotografierte in diesem Fall im "S"-Modus, bei dem ich die Auslösezeit von etwa 1/8s vorgegeben habe. Lang genug, damit der Hintergrund verschmiert und das Motorrad noch halbwegs scharf ist. Eine schnellere Auslösung bei höherer Geschwindigkeit haben nichts gebracht, weil der gesamte Aufbau dadurch deutlich unruhiger und das Ergebnis eher schlechter wurde. Abhängig vom Rest (Wetter, Licht, Ort) muss man dann die übrigen Einstellungen vornehmen, damit die Blende nicht zu weit geschlossen wird. Bei einer Brennweite von 36mm und einer Blende von 10 entsteht so ein super Bild.

Das Ergebnis kann sich für den ersten Versuch sicher sehen lassen. Bedenkt man, dass ich für ein solches Foto auch schon Aufbauten gesehen habe, die bei mir nicht in die Doppelgarage passen würden, ist die gewählte Fassung Budgetverträglich.

Eigentlich sollte das Shooting mit der neuen A99 stattfinden, aber da ich nicht zur Weltelite gehöre, muss ich noch ein wenig warten, bis die Kamera offiziell verfügbar ist. Umso erstaunlicher waren die Ergebnis einer alten Sony A300 (die Kamera ist halt nur ein Werkzeug).

Sicherheit sollte vorgehen...also nicht auf der befahrenen Landstraße nachmachen!!!

Harley MotoFoto

Auf der Agenda stand das nächste MotoFoto Shooting. Im Vorfeld haben wir ein wenig rumprobiert und hätten gern etwas am Aufbau geändert. Es ist uns noch nicht gelungen die zwei Biomassedämpfer samt manueller Objektverfolgung zu ersetzen und so funktionierte am Ende das bewährte Rezept.

MotoFoto

Unter dem Titel "MotoFoto" möchten wir ihnen anbieten, sich fotografieren zu lassen. Ich selbst fahre Motorrad und wer diese Leidenschaft teilt, wird verstehen, warum es einen Unterschied zwischen irgendeinem Motorradfoto und einem persönlichen Foto von sich und dem eigenen Motorrad gibt.

Moto Foto Guzzi

Aus der Reihe der flotten Gegenstände gibt es mal wieder ein Shooting, aber eher ein sehr langsames, weil das Motorrad still steht. Teures Studio? Extreme Ausrüstung? Beides mal nein, aber gute Bilder!